unser Eltern-Hafen

Ein Beitrag von Judith Sinnhuber.


Wie es dazu kam...

Bei einer Forbildung im letzten Kindergartenjahr haben wir uns unter anderem mit der Wirkung von Räumen auseinandergesetzt. Dabei rückte unsere Aula besonders in den Blickpunkt der Aufmerksamkeit, stellt sie doch das Zentrum unseres Hauses dar. Die Kinder hatten das natürlich schon lange vor uns erkannt, was sich daran zeigte, dass sie diesen Raum auch dann für ihr Spiel nutzten, wenn wir das aufgrund von Personalmangel gar nicht eingeplant hatten. Es musste also eine Möglichkeit geschaffen werden, die Aula jederzeit zugänlich zu machen, abgesehen vom Durchqueren beim Ankommen bzw. beim Wechseln von einem Raum in den nächsten.. Eine erste Maßnahme war, die Jause in die Aula zu verlagern und in weiterer Folge eine Art "Piazza" zu schaffen - einen Ort, an dem man sich treffen kann, um miteinander zu plaudern, zu essen und zu spielen.

 

Darüber hinaus sollte dieser Ort auch Eltern zum Verweilen einladen. So entstand die Idee des Eltern-Hafens.

Wir wollten den Eltern der neuen Kinder einen Ankerpunkt bieten, der es ihnen erleichtern sollte, selbst gut bei uns anzukommen, damit auch die Kinder sich bald im Kindergarten so wohl fühlen als wären sie hier daheim.

 

Die Eltern der neuen Kinder sollen vor Ort die Gelegenheit haben, sich kennenzulernen und sich miteinander über die Eingewöhnungsphase (oder auch anderes) auszutauschen. Dabei machen sie vielleicht die Erfahrung, dass andere Familien in dieser Zeit ganz Ähnliches durchmachen, sie können sich eventuell auch gegenseitig unterstützen usw.

Wir bieten Eltern an diesem Platz relevante Informationen rund um jene Themen an, die sie und ihr Kind speziell während der Eingewöhnungsphase betreffen.

Außerdem stellen wir entsprechende Literatur zur Verfügung, die von Eltern gerne zum Schmökern genutzt wird, während ihr Kind eine erste kurze Zeit alleine in der Gruppe verbringt. Eine Tasse Kaffee bzw. ein Glas Wasser steht ebenfalls zur Verfügung.

 

 

Wir versuchen, auf unterschiedlichsten Wegen mit Eltern ins Gespräch zu kommen, damit wir noch besser nachvollziehen können, was während dieser für die ganze Familie so sensiblen Phase in ihnen vorgeht.

 Unsere Kinder verweilen ebenfalls gerne hier, wie man sehen kann:


Nora nutzt die Gelegenheit, sich von Christos´ Mama ein Bilderbuch vorlesen zu lassen, während er im Haus unterwegs ist.

 

 

 

 

Frederik "knozt" sich immer wieder mal gerne auf die gelbe Couch, um auszuruhen.