Gartenzeit


Pünktlich zum Herbstbeginn haben wir uns im Garten auf die Suche nach dem Herbst gemacht. Dabei haben wir viele Dinge entdeckt. Neben rot und gelb verfärbtem Laub haben wir auch Haselnüsse und Walnüsse gefunden, Weintrauben geerntet und ein große Kartoffel ausgegraben. Sogar Hagebutten haben wir gefunden und eine Eichel.

Schade nur, dass unsere beiden Kastanienbäume immer noch keine Früchte tragen. Warum bloß?

Nachdem die Walnüsse zum Teil noch in ihrer Außenschale steckten, haben wir den Kindern gezeigt, dass man diese recht einfach ablösen kann, wenn man den Fuß daraufstellt und ihn dann vorsichtig kreist.

Der Herbst hat dann natürlich auch im Morgenritual einen fixen Platz bekommen, wo wir unser traditionelles Lied "Der Herbst ist da" singen. Dieses können Sie hier nachhören.


Ein Bereich im Garten, der ursprünglich mal als Sitzmulde konzipiert war, ist derzeit höchst spannender Abenteuerspielplatz: Hier wird gearbeitet!

Es wird geschleppt, gestapelt, geklettert, abgesperrt, mit schweren Ästen hantiert, Rasen gemäht und Laub auf einen Haufen gerecht, um es dann für den Winterschlaf der Igel auf einem Haufen unter den Sträuchern zu sammeln.

Bei dieser Gelegenheit ergeben sich wunderbare Gelegenheiten für Kooperation zwischen den Kindern sowie für Gespräche über Achtsamkeit, Vorsicht und Rücksichtnahme.

Der erste ordentliche Regen hat auf den Wegen im Garten große Latschen (Pfützen) für uns hinterlassen. Zum Glück sind wir gut ausgerüstet mit Gummistiefeln und Matschhosen. Dadurch konnten wir dieses Geschenk der Natur richtig auskosten.


Bei dem herrlichen Spätsommerwetter haben wir natürlich die ersten Tage draußen verbracht. Wir haben die Zeit gleich genutzt, um unsere Geigenfeige umzutopfen. Das war für einige Kinder recht spannend.