Anton -

der große Bruder als Bezugsperson


Anton ist unser drittes Kind im ÜKG und das zweite in der Gruppe 4 bei Judith und Martina und Claudia. Wir schätzen an der Eingewöhnungszeit sehr, dass die Betreuerinnen stark auf die Bedürfnisse der einzelnen Kinder und Familien eingehen. Das beginnt mit dem Kennenlernen am Elternabend und endet beim „Rausschmeißen“ als Schulkinder.

 

Die Eingewöhnung von Anton gestaltete sich sehr einfach, denn für ihn war der Kindergarten nichts Neues. Er kannte ihn schon als Baby, da wir seinen Bruder Jakob ja täglich hinbrachten und abholten. So waren ihm das Gebäude, die Räume, die Kinder und auch Betreuerinnen bekannt. Darüber hinaus wurde Anton immer freundlich begrüßt und in die Gespräche einbezogen. Das verstärkte sicher sein Gefühl bereits dazuzugehören, obwohl er noch gar nicht in der Gruppe begonnen hatte.

 

Nachdem Anton ein großer Traktor und Rasenmäher Fan ist, schenkte uns Judith vor seinem Start ein Plakat mit Rudi dem Rasenmäher Mann [Anmerkung: Herr Rudi Gusenbauer ist einer unserer Schulwarte]. Das Plakat hing die gesamte Ferienzeit über an unserer Haustür und so war der Kindergarten auch in der Pause vor seinem Start täglich Thema zuhause.

 

Die Thematik, dass Jakob und Anton in die selbe Gruppen gehen, hat v.a. Jakob anfänglich begleitet, da er zu Beginn öfter dachte, er müsse auf seinen kleinen Bruder aufpassen. Martina und Judith machten ihm aber oft klar, dass sie es seien, die sich um Anton umschauen und dass er wieder mit seinen Freunden spielen kann. Bis heute ist Jakob eine wichtige Bezugsperson für Anton, allerdings hat auch er gelernt, Dinge ohne seinen Bruder zu unternehmen.

 

Die amikale Beziehung der Pädagoginnen in der Gruppe 4 und die Stimmung im gesamten Kindergarten, die Geduld, das Verständnis und die respektvolle Kommunikation mit den Kindern trägt dazu bei, dass Jakob und Anton jeden Tag aufs Neue gerne in den Kindergarten kommen.

 

Viele Grüße

Familie Piovesan

 

 

Hier können Sie sich einen Eindruck verschaffen, wie Antons Pädagogin Judith Sinnhuber ihn während seiner Eingewöhnungszeit erlebt hat.